Newsletter November 2016

Mit dem mehr an Erfahrung und bis über beide Ohren motiviert, wollen wir 2020 bei der Medaillenvergabe in der Sagami-Bucht ein Wörtchen mitreden. Für Rio waren wir auf Kurs, doch noch nicht ganz bereit. Nach einer kurzen Bedenkphase, wollen wir es wieder wissen! Helfen soll dabei auch die Inspiration des in Rio miterlebten: was mit Teamwork und einer entsprechenden Vorbereitung möglich ist, haben unsere Teamkollegen Thomas Zajac und Tanja Frank mit ihrer Bronzemedaille eindrucksvoll bewiesen. Demnach wird sich alles auf Enoshima konzentrieren – zunächst die Meteorologie und infrastrukturelle Planung und sehr bald wir uns selbst.

Die Gegenwart spielt sich bis Mitte November in Kroatien und Italien ab, dann wird nach Melbourne übersiedelt. Nach dem Weltcupfinale im australischen Sommer und einer kurzen Weihnachtspause zu Hause steht ein Trainingslager in Miami auf dem Programm, wo Ende Jänner der Startschuss in die neue Weltcupsaison fällt. Ob sich hinsichtlich Format und Material Neuerungen ergeben, wird sich im kommenden Frühjahr weisen. Zur Diskussion stehen kürzer, dafür mehr Wettfahrten, ein Kohlefaser-Mast, sowie ein neues Segeltuch – weg vom Dacron, mehr in Richtung Nylon.

Während ein Großteil der Olympia-Konkurrenz abwartend und eher passiv bleibt, haben wir einen gegenteiligen Weg eingeschlagen. Seit drei Wochen wieder voll im Trainingsmodus, liegen die Schwerpunkte aktuell an der Technik, sprich Manövertraining und Bootsführung. Der nächste ernsthafte Vergleich lässt mit dem Weltcupfinale vor Melbourne, vom 5.-11. Dezember nicht mehr allzu lange auf sich warten.

Für den gegebenen und hoffentlich noch anhaltenden Rückenwind bedanken wir uns riesig, halten sie gerne weiterhin auf dem Laufenden und die Vorfreude auf vier weitere Jahre durch dick, dünn und hoffentlich zum Erfolg ist immens.

Mit seglerischen Grüßen,

David Bargehr & Lukas Mähr